Mit den schönen Tagen kommt auch wieder die Lust auf kulturelle Ausflüge. Hier ist unsere Auswahl an Ausstellungen, die Sie in diesem Frühling nicht verpassen sollten!

Lüttich | Noch bis zum 18. April 2022

Ist Belgien für Sie gleichbedeutend mit Surrealismus? Da haben Sie vollkommen Recht. Und wer belgischen Surrealismus sagt, meint René Magritte.

Das Museum La Boverie in Lüttich beherbergt eine immersive digitale Ausstellung, die dem Werk des im wallonischen Lessines geborenen Künstler gewidmet ist.

Die Ausstellung heißt Inside Magritte und bietet eine multisensorische 360°-Erfahrung, bei der Sie die Traumwelt und verschiedene Techniken des Meisters entdecken können.

Eine „Wiederbelebung“ von 160 bedeutenden Werken mithilfe der neuesten Technologien.

 Unser Tipp: Runden Sie Ihr Kunsterlebnis mit einem Aufenthalt in Lüttich ab.

Flémalle | Noch bis zum 31. Mai 2022

Ein weiteres aktuelles technologisches Erlebnis ist das Eintauchen in einen "virtuellen Tunnel", der das Prähistomuseum in der Nähe von Lüttich mit der Höhle von Lascaux verbindet.

Diese Ausstellung mit dem Titel "Lascaux Experiences" verbindet virtuelle Realität mit einer Teilreproduktion der Höhle und versetzt uns vor die berühmten Höhlenmalereien, die die Menschheit seit ihrer Entdeckung im Jahr 1940 faszinieren.

Zu erleben im größten Museum, das der Vorgeschichte gewidmet ist, in Europa.

La Hulpe | Noch bis zum 25. Juni 2022

Die Hauptausstellung des Frühjahrs, "Tomi Ungerer l'enfant terrible", findet vor den Toren Brüssels in der Fondation Folon statt.
Eine spannende Retrospektive dieses provokativen französischen Künstlers, der gleichzeitig Plakatkünstler, Autor, Illustrator, Objekterfinder, Sammler und Werbedesigner war und 2019 verstarb.

In Zusammenarbeit mit dem Musée Tomi Ungerer-Centre international de l'illustration (Straßburg) stellt die Fondation Folon rund hundert emblematische Zeichnungen und Poster aus, die über die fantastischen Kinderbücher hinausgehen, für die Ungerer bekannt ist ("Die drei Räuber", "Otto", "Der Riese von Zeralda", "Jean de la Lune"...).

Eine unumgängliche Hommage an einen Giganten der Zeichenkunst aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen provokatives und prägnantes Werk von der politischen Satire bis zur erotischen Zeichnung reicht.

Charleroi | Noch bis zum 22. Mai 2022

Ein weiterer wichtiger Termin im Frühling ist die Ausstellung zeitgenössischer Künstler:innen, die vom BPS22 in Charleroi angeboten wird.

Der Titel der Ausstellung "Teen Spirit", eine kleine Anspielung auf Nirvana, befasst sich mit den Sorgen und Verhaltensweisen von Jugendlichen in verschiedenen Lebensumständen auf mehreren Kontinenten. Die zeitgenössische Kunst befasst sich hier mit dem Jugendlichen als sozialem Subjekt und verlässt die psycho-physiologische Lesart, in die er häufig gepresst wird.

Mit 30 ausgewählten Künstler:innen werden 90 Werke präsentiert, die verschiedene Medien für dieses Thema bieten, das bislang fast ausschließlich von der Fotografie behandelt wurde.

Morlanwelz | Noch bis zum 17. April 2022

Tauchen Sie ein in eine Initiationsreise zur Entdeckung eines der geheimnisvollsten und faszinierendsten Kulte des römischen Altertums: Die Gottheit Mithras.

Die vom Königlichen Museum von Mariemont angebotene Erfahrung führt Sie ins Herz unterirdischer Heiligtümer, zu Banketten und zu Anhängern mit Raben- oder Löwenmasken...

Reisen Sie von einem Ende des Römischen Reiches zum anderen und versuchen Sie, das Mysteriosum Mithras zu entschlüsseln!

Mons | Noch bis zum 21. August 2022

Im Museum Beaux-Arts in Mons entdecken Sie einen Virtuosen des Pinsels aus Mons wieder, dessen Werk eine faszinierende Verbindung zwischen den Jahrhunderten herstellt: Anto-Carte.

Die größten Gemälde des Künstlers greifen die klassischen Themen der christlichen Ikonografie auf und feiern gleichzeitig die Größe der bäuerlichen Welt.

Der zweite Teil der Ausstellung bietet einen Rundgang durch dieselben Themen, die diesmal durch eine Auswahl bedeutender oder wiederentdeckter Werke aus den kommunalen Sammlungen illustriert werden.

Louvain-la-Neuve | Noch bis zum 5. Juni 2022

Schließlich sollten wir uns an den "Formen der Rettung" festhalten, die im unumgänglichen L-Museum präsentiert werden.

Die als Diptychon konzipierte Ausstellung ermöglicht es, Werke der "Rettung" durch Bräuche und Glauben zu entdecken,
aber auch Geschichten über die Rettung von Werken, die viel bewegter sind, als man glauben könnte!

Die Skulpturen und religiösen Gemälde aus der Königlichen Schenkung aus der Abtei Val-Duchesse sind ebenso zu bewundern wie die fachkundige und sorgfältige Konservierungs- und Restaurierungsarbeit, die am Königlichen Institut für das Kunsterbe durchgeführt wurde. Atemberaubend!

Lüttich | Vom 2. April bis zum 31. Dezember 2022

Europa Expo lädt Sie zu einer spannenden Reise ein, um die verschiedenen Gesichter Japans zu entdecken. Ein Land mit einer reichen Kultur, die von uralten Traditionen geprägt ist, deren Echos auch heute noch nachhallen.

Von der Gastronomie über die Religion bis hin zu Tokio, Godzilla und Mangas: Tauchen Sie ein in eine immersive Reise, die den japanischen Archipel bis in die hintersten Winkel abtastet.

 

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Zauberhafte belgische Ardennen
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