Die Besichtigung der Kathedrale ist ein Muss, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken.

Von der Zeit Chlodwigs I bis in die Gegenwart reicht die Stadtgeschichte von Tournai. Ihre beeindruckenden Zeugen sind zum Beispiel die Kathedrale Notre-Dame, der Belfried, aber auch die Pont des Trous oder die Grand-Place.

Die Kathedrale Notre-Dame und der Belfried von Tournai

Beide Bauwerke überragen unübersehbar die Stadt. Sie zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kathedrale im romanisch-gotischen Stil ist ein hervorragendes Beispiel für mittelalterliche Baukunst. Zur Zeit werden weitreichende Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Der Belfried von Tournai ist der älteste in Belgien! 257 Stufen gilt es zu bewältigen, um von seiner Spitze aus eine atemberaubende Aussicht über die Stadt genießen zu können.  

Die Grand-Place

Die Grand-Place von Tournai ist mit ihren Cafés, Geschäften und Restaurants das Herz der Stadt. Sie ist ausschließlich Fußgängern vorbehalten und lädt zum Flanieren und Verweilen in einem der netten Straßencafés ein. Ein Brunnen sorgt an heißen Tagen für Erfrischung. Die Statue von Christine de Lalaing, Prinzessin von Espinoy, wacht über das Geschehen auf dem Platz. 

Le Musée des Beaux-Arts

Das Gebäude, in dem das Musée des Beaux-Arts angesiedelt ist, wurde von dem genialen Jugendstil-Architekten Victor Horta entworfen. Es sollte die wertvollen Sammlungen des Mäzens Henri Vaan Cutsem beherbergen. Das Gebäude selbst lohnt schon den Besuch. Um eine polygonale Haupthalle sind die Ausstellungshallen sternförmig angegliedert. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Kunst des 15. Jh bis in die heutige Zeit mit Werken namhafter Künstler wie Roger van der Weyden, Manet, Monet, Seurat, Ensor und Van Gogh.