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Olne, eines der schönsten Dörfer der Wallonie

  • Die schönsten Dörfer der Wallonie

Inmitten beschaulicher Landschaften, in denen sich die sanften Hügel des Pays de Herve mit den abwechslungsreichen Formationen der Ardennen vermählen, deutet nur ein schieferner Wegweiser an der Kirche Saint-Sébastien auf das kleine Dorf hin.

Hier lebten und arbeiteten einst die Arbeiter des Steinbruchs, der Steingutfabrik, die Tuchmacher und Nagelschmiede. Heute scheint das Dorf, in dem sich nur noch wenige Spuren der einstigen Industrie finden, die Stille zu genießen. Besuchern wird sowohl die schöne Dorfarchitektur als auch das volkstümliche Kulturerbe auffallen.

Olne verdankt diesen Titel vor allem seinen Wanderwegen und den wunderschönen Weilern ringsum auf den Höhen über den Tälern der Weser und der Magne. Hier erleben Wanderer Ausblicke über das Relief der Hügel, Senken und Wiesengründe bis hinüber ins Hohe Venn über Spa. Insgesamt zehn ausgeschilderte Wege gibt es hier. Saint- Hadelin, Gelivaux, Hansez, Vaux-sous-Olne und Bois d'Olne heißen diese Ardenner Dörfer, deren Bruchsteinarchitektur bildschön und harmonisch ist. Hansez verfügt über ein Biotop und Panoramaausblicke tief hinein ins Wesertal. Saint-Hadelin mit seiner kleinen, romantischen Kirche auf einem Felsvorsprung überragt das Tal der Magne. Das einschiffige religiöse Bauwerk wurde 1676 in Bruchstein erbaut und 1830 vergrößert. Früher war dieses kleine Gebiet mit nur einem Dutzend Häuser rund um die Kirche und das Pfarrhaus ein Lehen der Abtei von Stavelot. Um 1700 wurde es Olne zugeteilt. Eine schon mehrere Jahrhunderte alte Linde ist als Nagelbaum bekannt, der besondere Heilkräfte haben soll und auch jungen Mädchen zu einem Ehemann verhelfen kann. Das alte Gerichtshaus und das Pfarrhaus stellen bemerkenswerte architektonische Elemente innerhalb eines Ensembles von epochalen Gebäuden dar.

Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise direkt beim Veranstalter.