Magritte ist der wichtigste belgische Maler des 20. Jahrhunderts und zählt zu den zehn wichtigsten Malern der Welt. In Brüssel kann man auf seinen Spuren wandeln. Seit 2009 gibt es das Magritte-Museum im Herzen von Brüssel.

 

Das Magritte-Museum

Perfekt gelegen an der Place Royale, nur einen Katzensprung von der Grand-Place entfernt, gehört das Magritte-Museum zu den kulturellen Highlights der europäischen Hauptstadt. Es beherbergt die weltgrößte Kollektion des großen Künstlers des Surrealismus.

 

Magritte - sein Leben

René Magritte wurde am 21. November 1898 in Lessines im wallonischen Hennegau geboren. Seine Familie ließ sich 1910 in Châtelet, ebenfalls im Hennegau, nieder. Dort kann man bis heute noch das Maison Magritte besichtigen. 

René war 14, als seine Mutter sich in den Fluss Sambre warf. Einige Tage später wurde sie tot aufgefunden, das Gesicht eingehüllt in ihr Nachthemd. Ein Bild von einer schrecklichen Wucht, das später in Magrittes Werk wieder auftauchte. 

1917 zog René nach Brüssel, wo er an der Académie des Beaux-Arts Malerei stutierte. Er heiratete Georgette, die seine Gefährtin, sein Modell und seine Muse war. In den 1920er Jahren traf er seine späteren Weggefährten der surrealistischen Bewegung. Magritte, beeinflusst durch den Futurismus und das Werk von Chirico, war der einzige Maler in dieser Gruppe.

1930 zog das Ehepaar Magritte nach Jette, einem Stadtteil im Nordwesten Brüssels. René Magritte lebte und arbeitete dort 24 Jahre lang. Sein Haus, das seit 1999 ebenfalls ein Museum ist, wurde zum Hauptquartier seiner belgischen Gruppe von befreundeten Surrealisten.  Sie trafen sich auch gerne in der Brüsseler Kneipe La Fleur en Papier Doré, das von einem mit Magritte befreundeten Kunsthändler betrieben wurde. 1954 zogen René und Georgette nach Schaerbeek, in die Rue des Mimosas. Dort starb der Künstler im August 1967.