Macarons, Couques und Baisergebäck aus der Wallonie

Beaumont ist bekannt für seine Leckereien. Warum? Weil die dort hergestellten Macarons der ganze Stolz der Region sind und eine Freude für die Geschmacksnerven. Daneben gibt es noch viele weitere Leckereien, die den süßen Gaumen verwöhnen. Dazu zählen auch die Couques de Dinant.

Macarons, Beaumont und Napoleon

Am Vortag der Schlacht von Waterloo errichteten die kaiserlichen Truppen des Bruders von Napoleon Bonaparte, Jérôme, ihr Hauptquartier auf dem Marktplatz von Beaumont. Die Legende besagt, dass sein Koch damals das Macaron-Rezept einem lokalen Konditor gab.

Heute handelt es sich bereits um die vierte Generation der Familie dieses Konditors, die das Geheimrezept für dieses Gebäck, das auf Eiweiß, Zucker und Mandeln basiert, bewahrt.

Süßigkeiten, so zart und sinnlich!

Macarons gibt es in Beaumont und Mons. Mandelplätzchen, so genannte Bernardins, gibt es in Fleurus und Chimay, Baisers in Marche und Malmedy. All diese Leckereien verwöhnen den Gaumen und haben ihren Platz in der Welt der süßen Gastronomie.

Couques de Dinant

Eine weitere berühmte Süßigkeit aus der Wallonie sind die Couques de Dinant.

Die Couques sind eine Spezialität aus dem Städtchen Dinant an der Maas. Sie sind mit Honig- oder Lebkuchen vergleichbar. Seit 1774 steht der Name Collard in Dinant für Couques. Die Biskuits werden im Familienbetrieb nach altem Rezept hergestellt. Über 350 handflächen- bis wagenradgroße Formen stehen zur Auswahl.